Ihr Elevator Pitch

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Termin in der 7. Etage eines Bürogebäudes. Sie steigen in den Aufzug und drücken den Knopf mit der 7. Die Tür schließt sich. Plötzlich…
schiebt sich eine Hand in den Spalt der sich schließenden Tür, die Tür geht wieder auf. Und da steigt er ein: Ihr Traumkunde. Der Mensch, mit dem Sie schon immer mal arbeiten wollten, an den Sie denken, wenn Sie sich den idealen Kunden vorstellen.

Ihre Hände werden feucht, der Blutdruck steigt – ohgottohgott, was jetzt?

Sie müssen jetzt irgendwas Kluges sagen, um mit dem Traumkunden ins Gespräch zu kommen. Und Sie haben nur ungefähr eine Minute Zeit, dann steigt er wieder aus dem Fahrstuhl aus. Denn er hat gerade die 6 gedrückt.

Für solche Situationen brauchen Sie einen Elevator Pitch, also eine kurze knackige Selbst-Präsentation, die Sie im Fahrstuhl (oder auf einer Party, bei Netzwerktreffen etc.) ohne langes Nachdenken „abspulen“ können.

Diese Selbstdarstellung sollte Sie vorbereiten. Machen Sie sich im Voraus Gedanken, was Sie in so einer Situation sagen wollen. Und üben Sie die Kurzpräsentation. Sie sollten Ihren Elevator Pitch runterrasseln können, wenn man Sie nachts aufweckt.

Denn Sie wissen nie, wann und wo Sie jemanden Interessantes treffen, und dann können Sie nicht lange nachdenken, was Sie sagen wollen.

Ein Elevator Pitch besteht idealerweise aus folgenden Komponenten:

Einstiegssatz
Sie wollen Interesse wecken, also überlegen Sie sich einen überraschenden, witzigen oder sonstwie interessanten Einstiegssatz.

Vorstellung
Nun folgt natürlich Ihr Name und Ihre Berufsbezeichnung. Und vielleicht noch eine Aussage, was Sie an Ihrem Beruf lieben, was Sie antreibt. Damit Ihr Gegenüber sich schon mal ein Bild von Ihnen machen kann.

Besonderheiten
Was ist besonders an Ihnen, worin unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern? Welche Spezialisierung können Sie vorweisen, was macht Sie für den Kunden interessant?

Leistungsangebot
Welche Leistungen bieten Sie konkret an, welche Probleme lösen Sie für den Kunden? Welchen Nutzen bieten Sie dem Kunden? Für welche Kunden arbeiten Sie, was ist Ihre Zielgruppe?

Schlusssatz
Am Schluss können Sie noch einmal den Bogen zu Ihrem Einstiegssatz schlagen, um das Ganze abzurunden. Vergessen Sie nicht, den Traumkunden zum Handeln aufzurufen, z.B. mit einem einfachen „Rufen Sie mich an“. Und ganz wichtig: geben Sie ihm Ihre Visitenkarte!

Wenn Ihr Traumkunde jetzt aus dem Fahrstuhl aussteigt, dann weiß er, was Sie zu bieten haben. Und er hat mit der Visitenkarte alle Möglichkeiten, Sie zu kontaktieren.

Wenn Sie Ihre Kurzpräsentation sympathisch „rübergebracht“ haben, dann wird er sich sicherlich bei Ihnen melden. Dann wird er hoffentlich vom Traumkunden zum Stammkunden.

Ihre
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