über mich

Vor einigen Jahren habe ich begonnen, das zu tun, was ich schon lange tun wollte, mich aber nicht getraut habe: ich bin kreativ tätig geworden, habe angefangen zu malen und zu schreiben.

Vorher habe ich gedacht, ich könne nicht malen und nicht schreiben, mein innerer Kritiker hat mich immer wieder davon abgehalten. Wenn ich es doch mal versucht habe, hat mich die berühmte Angst vor dem weißen Blatt gepackt, ich habe Panik bekommen und das Blatt und die Stifte ganz schnell wieder weggeräumt.

Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, mich zu blamieren, hat mich nicht losgelassen. Ich habe mich selbst total blockiert.

Dann habe ich mich irgendwann doch getraut – genauer gesagt nach dem Lesen des Buches „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron (siehe Blogartikel dazu hier). Ich habe angefangen zu zeichnen und zu malen, ich habe Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben. Und … es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es war toll!

Am Anfang habe ich niemandem meine Werke gezeigt, da ich sie nicht besonders gut fand. Irgendwann wurde ich dann etwas mutiger, habe einige Bilder in unserer Wohnung aufgehängt, habe Gedicht und Bilder an Freunde und Verwandte verschenkt. Und die haben sich sehr darüber gefreut. Mit der Zeit kamen so viele posititve Rückmeldungen, dass ich jetzt sogar mit meinen „Werken“ in die Öffentlichkeit gehe.

Inzwischen male und schreibe ich viel, probiere neue Dinge aus, experimentiere und und mache einfach das, wozu ich Lust habe und was mir Spaß macht.

Mein innerer Kritiker existiert zwar noch und meldet sich, aber meistens gelingt es mir, ihn klein zu halten.

Und warum bezeichne ich mich nun als „Mutmacherin“?

In Gesprächen mit anderen Leuten kommt oft die Aussage „Toll, dass Du Deine Kreativität so lebst – ich würde auch gerne malen/schreiben/singen/…, kann das aber nicht, weil ich überhaupt kein Talent habe“.

Meine Antwort darauf lautet meistens: Alle, sogar berühmte Künstler, haben irgendwann einmal als Anfänger begonnen. Und dann haben sie geübt, ausprobiert, weiter geübt…

Diejenigen, die blockiert sind und sich nicht trauen, möchte ich mit dieser Website und den Anregungen im Blog ermutigen, es zu versuchen. Einfach anzufangen, rumzuspielen, auszuprobieren. Die Übungen und Anleitungen sind leicht umzusetzen, die kannst auch Du ohne Vorkenntnisse problemlos nachmachen.

Und wenn es nicht so wird, wie Du es Dir vorgestellt hast- ist das auch egal. Denn sicherlich hattest Du zumindest Spaß und hast etwas gelernt.

Ich möchte Dir Mut machen, Deine kreative Seite zu leben und aktiv zu werden.

Noch ein paar Fakten zu mir:
Ich bin ein Kind der 60er, aufgewachsen an der dänischen Grenze, dann zum Studium nach Berlin gezogen. Hier lebe seit vielen Jahren, verheiratet und glücklich mit meinem Mann Hans. Nach dem Studium habe ich einige Jahre in verschiedenen Firmen gearbeitet, was mir aber nicht so gut gefiel. Daher entschloß ich mich vor über 20 Jahren, das Abenteuer Selbständigkeit zu wagen und bin seither als Marketing- und Kommunikatinsberaterin unterwegs.
Jetzt habe meine Hobbies Malen und Schreiben zu meiner „Mission“ erklärt und versuche, anderen Menschen Mut zu machen, ihre kreativen Ambitionen umzusetzen, Neues zu wagen und zu erleben.

Wenn Du Anregungen oder Fragen hast, dann schreib mir eine E-Mail an   johanna@madrasch.de
Oder schreibt mir einen Brief (altmodisch, aber kreativ 🙂 ) an
Johanna Madrasch, Pfalzburger Str. 51, 10717 Berlin

Deine
Johanna

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